Befragung

Mit der Gründung des BürgerForums im Mai 2001 wurde die Idee geboren, eine Bürgerumfrage durchzuführen.
Für die Umfrage wurde von einer Arbeitsgruppe des BürgerForums ein vierseitiger Fragebogen entwickelt. Dieser enthielt neben einem Anschreiben 20 Bereiche, zu denen die Bürger den Grad ihrer Zufriedenheit (sehr zufrieden, zufrieden, mittel, unzufrieden, ganz und gar unzufrieden) angeben konnten. Die Fragebereiche deckten nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens ab. Weitere Bereiche konnten von den Bürgern hinzugesetzt werden.
Nach dieser quantitativen Befragung wurden die Bürger in einem weiteren Fragekomplex gebeten, die wichtigsten Gründe für ihre jeweilige Zufriedenheit oder Unzufriedenheit anzugeben. Hiervon wurde in der überwiegenden Zahl – zum Teil ausführlich – Gebrauch gemacht.
Der dritte Teil des Fragebogens enthielt spezielle Fragen. Gefragt wurde, ob man wieder nach Brieselang ziehen würde, sich sicher in Brieselang fühlt, was in Brieselang in den nächsten Jahren dringend geschehen müsste und ob man sich selbst dafür engagieren würde. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit anzugeben, was jeweils persönlich für Brieselang getan werden kann bzw. was den Befragten noch besonders wichtig war.
Als statistische Angaben wurden Hinweise zur Personenzahl im befragten Haushalt und darunter die Zahl der minderjährigen Kinder erbeten. Gefragt wurde, seit wann die Befragten in Brieselang leben und was der Grund für die Wahl als Wohnort war. Die Angabe von Namen und Telefonnummer war freiwillig.
Die Befragung fand von Mitte Oktober bis 26. November 2001 statt. Die Befragung war als Haushaltsbefragung angelegt. Jeder Haushalt erhielt mit dem Brieselanger Kurier einen entsprechenden Fragebogen.
Die Auswertung erfolgte an zwei Terminen durch Mitglieder des BürgerForums Brieselang. Beteiligt waren
Christian Achilles
Frank Böldt
Sabine Cory
Elvira Kriebel
Jörg Lorenz
Silvia Schiller
Klaus Werth
An der Befragung haben sich insgesamt 142 Brieselanger Haushalte beteiligt. Sie repräsentieren nach eigenen Angaben rund 480 Brieselanger Bürger. Dies entspricht jeweils rund sechs Prozent der Haushalte und der Bürger des Ortes. Mit dieser Beteiligung liegt die Rücklaufquote über derjenigen von sonstigen Befragungen (ca. 4 Prozent). Eine abgesicherte Repräsentativität ergibt sich aus der Gesamtzahl der beteiligten Haushalte allerdings nicht. Repräsentative Daten könnten um wenige Prozentpunkte abweichen. Sie würden angesichts der Eindeutigkeit der jeweiligen Ergebnisse jedoch keine grundsätzlich anderen Aussagen ergeben. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Frage, ob mehrheitlich eine Zufrieden- oder Unzufriedenheit besteht und der Gewichtung der Top-Themen.